Happy Sunday ihr Lieben! ☀️ So ein schönes Wetter schreit doch nach Nicecream. 😜

Habt ihr schon mal eine Variante mit Rhabarber gemacht? Ihr leicht säuerlicher Geschmack passt wunderbar zu den süßen Erdbeeren, die ich im Sommer auch über alles liebe. 🥰 Rhabarber ist eigentlich ein „Stielgemüse”, weil er botanisch eine Staude ist und weil man ja nicht die Früchte, sondern die Stängel isst. Ein Phänomen, was die Pflanze auf jeden Fall einzigartig macht: Die Wurzel ist heilkräftig, die Stiele sind voller Nährstoffe und die Blätter sind giftig! Rhabarber enthält unter anderem sehr viele Mineralstoffe, die auch ein ziemlich herz- und kreislauffreundliches Verhältnis zueinander haben. Mehr Infos dazu findet ihr weiter unten.


Viel Spaß beim Ausprobieren! ❤

  • VEGETARISCH
  • GLUTENFREI
  • OHNE RAFFINIERTEN ZUCKER

Rhabarber-Erdbeer Nicecream

Natalie Lutz
Zubereitungszeit 40 Minuten
Gericht Süßspeise
Portionen 2

Zutaten
  

  • 250 g Rhabarber
  • 200 g gefrorene Erdbeeren
  • 1 gefrorene Banane
  • 25 g Kokosblütenzucker
  • 1,5 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL Vanillepulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 50 ml Mandeldrink (optional)

ANLEITUNG
 

  • Rhabarber gründlich waschen und in Stücke schneiden. Mit Kokosblütenzuckermischen und 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
  • Die Rhabarberstücke in einem Topf bei mittlerer Hitze andünsten. Ahornsirup, Vanillepulver und Zimt hinzugeben und mit zugedecktem Deckel ca.10-15 Minuten einköcheln lassen. Der Rhabarber sollte nun nach und nach zerfallen und ein Kompott entstehen. Anschließend abkühlen lassen.
  • Gefrorene Erdbeeren und Banane in einen Mixer geben, Rhabarberkompott hinzugeben und alles gut mixen. Optional noch etwas Mandeldrink hinzugeben.
  • Auf zwei Schüsseln verteilen und genießen!

Dieses Rezept ist

vegan / glutenfrei / ohne raffinierten Zucker
Keyword Eat Your Minerals

GOOD TO KNOW

Eigentlich kein Obst: Der Rhabarber
Er ist eigentlich ein „Stielgemüse“, weil er botanisch eine Staude ist und weil man ja nicht die Früchte, sondern die Stängel isst.
Rhabarber hat seinen Ursprung in China (dort wird Rhabarber als Arzneipflanze kultiviert, vor allem zur Darmreinigung) und gibt es in Deutschland erst seit ca. 160 Jahren.
Ein Phänomen, was die Pflanze auf jeden Fall einzigartig macht: Die Wurzel ist heilkräftig, die Stiele sind voller Nährstoffe und die Blätter sind giftig!
Rhabarber enthält sehr viele Mineralstoffe, vor allem viel Kalium, Phosphor, Eisen, Magnesium und ein bisschen Jod. Die Mineralstoffe haben auch ein ziemlich herz- und kreislauffreundliches Verhältnis zueinander.
Des Weiteren sind reichlich Zitronen- und Apfelsäure, Gerbstoffe, ätherische Öle, das darmfreundliche Pektin und verschiedene Glykoside in Rhabarber enthalten.
Er enthält auch sogenannte „Anthrachinone“, die reine Medizin sind stark das Gewebe der Darmschleimhaut und des Leber-Galle-Systems „reizen“ und deshalb mehr oder weniger abführen.
Als Kompott z.B. eignet sich Rhabarber also gut zur „inneren Reinigung“, aber auf viel mildere und ungefährliche Weise wie manch andere Abführmittel.
Was man aber beachten muss: Rhabarber enthält sehr viel Oxalsäure, deshalb darf er auf keinen Fall roh gegessen werden und die Blätter sind absolut tabu! Die Stängel sollten auch immer geschält werden, weil in der Haut die meiste Oxalsäure vorhanden ist. Und was auch wichtig ist zu wissen: Grüner Rhabarber enthält mehr Oxalsäure als roter und der späte mehr als der frühe. Die Säure greift nämlich nicht nur den Zahnschmelz an, sondern verbindet sich auch mit Kalzium aus der Nahrung oder aus unserem Blut. Deshalb gilt: Zur Saison in Maßen essen und nicht in Massen! Menschen mit Neigung zu Nierensteinen, Gicht, Rheuma und Arthritis sollten jedoch auf Rhabarber verzichten.

Nice To Know:
Ein Tipp, um die „gefährliche“ Oxalsäure ganz einfach zu verringern: Gleich nach dem Schälen und Kleinschneiden die Stücke kurz in kochendes Wasser tauchen (blanchieren).

Quellenangaben:

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