Einen schönen 4. Advent ihr Lieben! Nur noch fünfmal schlafen dann ist schon Weihnachten. 😍 Habt ihr schon alle Weihnachtsgeschenke? Falls ihr noch Ideen für was Selbstgemachtes braucht, habe ich da was für euch. 😊 Zimtsterne kommen immer gut an, vor allem wenn es keine klassischen sind. 😉 Allein durch die hellblaue Farbe sind sie schon ein Hingucker und glutenfrei sind sie auch. Ich habe sie wieder zusammen mit einer Freundin gemacht. 🥰 Die Hauptzutaten sind Mandeln und Haselnüsse. Haselnüsse liefern über 60% Fett, manchmal sogar 70%, dabei einen hohen Prozentsatz der wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Sie enthalten aber auch über 14% Eiweiß und fast 10% Kohlenhydrate, davon sehr viele Ballaststoffe. Mehr Infos dazu findet ihr weiter unten.

Viel Spaß beim Ausprobieren! ❤

  • VEGETARISCH
  • GLUTENFREI
  • OHNE RAFFINIERTEN ZUCKER

Glutenfreie Zimtsterne mit Blue Spirulina-Glasur

Natalie Lutz
Zubereitungszeit 1 Stunde 30 Minuten
Gericht Süßspeise
Portionen 30 Stück

Zutaten
  

Für den Teig:

  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 2 Eier
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Spekulatius Gewürz
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1/2 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • 2,5 EL Ahornsirup
  • 1 Prise Salz
  • Abgeriebene Schale von einer Bio-Zitrone

Für die Glasur:

  • 1 Tafel weiße Schokolade o. Kuvertüre (mit Rohrohrzucker gesüßt)
  • 1/2 TL blaues Spirulina-Pulver

ANLEITUNG
 

  • Alle Zutaten für den Mürbeteig in eine Schüssel geben und zu einer homogenen Masse kneten. Sollte der Teig zu flüssig/klebrig sein, mehr gemahlene Nüsse hinzugeben. Sollte er zu fest sein, etwas Wasser hinzugeben.
  • Den Teig 45 min kühl stellen.
  • Den Backofen auf 180°C vorheizen. Nun den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier ca. 5 mm ausrollen und sternenförmige Plätzchen ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 10-15 Minuten goldbraun backen. Gut auskühlen lassen.
  • In der Zwischenzeit die Schokolade schmelzen. Spirulina-Pulver hinzugeben und die Zimtsterne zur Hälfte in die Schokolade eintauchen. Gut auskühlen und kühl und trocken lagern.

Dieses Rezept ist

vegetarisch / glutenfrei / ohne raffinierten Zucker
Keyword Eat Your Healthy Fats

GOOD TO KNOW

Die Haselnuss – Starke Nervennahrung
Sie liefert mehr als 60% Fett, manchmal sogar 70%, dabei einen hohen Prozentsatz der wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Diese wirken sich positiv auf unser Herz-Kreislaufsystem aus und senken das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen. Sie sorgen auch dafür, dass unsere Zellmembranen flexibel und durchlässig bleiben und wirken entzündungshemmend.
Die Haselnuss enthält aber auch über 14% Eiweiß und fast 10% Kohlenhydrate, davon sehr viele Ballaststoffe. Ihr Mineralstoffgehalt ist auch sehr hoch: an vorderster Stelle Phosphor, Magnesium, Kalium, Eisen, aber auch Schwefel und Kalzium, dazu reichlich Vitamin E + B, Niacin Vitamin C.
Sie liefert auch Gerbstoffe, die Haut- und Darmfunktion anregen, die Gefäße stärken und den Blutzuckerspiegel normalisieren. In Verbindung mit den reichlich vorhandenen B-Vitaminen sind die Fettsäuren und Eiweißbausteine der Nüsse sehr günstig für die Muskulatur. Nüsse werden ja allgemein als Nervennahrung angesehen, deshalb darf die Haselnuss natürlich in keinem Studentenfutter fehlen. Aber man sollte beachten: 100g haben fast 650 Kalorien!
Andere Inhaltstoffe der Haselnuss wirken sich auf die Bildung de Blutzellen und Immunzellen positiv aus und wegen ihrer großen Keimkraft wird ihr nachgesagt, sie würde zur menschlichen Ei- und Samenbildung beitragen, seine also „Liebesfrüchte“.
Sie steckt mittlerweile in super vielen Zubereitungen: von Nougat, Schokolade und Pralinen über Bonbons, Kuchen, Kekse bis hin zu Nussnougatcremes fürs Brot. Jedoch hat das ganze zwei Nachteile: Erstens ist den meisten dieser Fertigpasten sehr viel Zucker zugesetzt und zweitens haben Allergiker, die auf Haselnusspollen reagieren meist auch eine Allergie gegen die Nüsse selbst. Deshalb sollte man Nussmus ungesüßt kaufen oder selber machen. Was außerdem noch wichtig ist: Gemahlene Haselnüsse müssen sehr rasch verbraucht werden, da sie leicht schimmlig werden, in dem der Luftsauerstoff die enthaltenen Fette verändert und die Nüsse dadurch ranzig schmecken.

Nice To Know:
Wusstet ihr, dass sie zu den allerersten Früchten gehören, die von den Menschen gegessen wurden? Pollenfunde weisen nach, dass sich die Haselnuss schon viele tausend Jahre vor Christus in ganz Mitteleuropa ausbreitete. Was auch sehr interessant ist: Haselnussbäume werden zum Teil bis zu 20 Meter hoch (z.B. im Himalaja).

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